Rambo Politiker Faul gefährdet die Pressefreiheit

Michael Weinwurm

Innungsmeister der Wiener Berufsfotografen Michael Weinwurm zeigt sich über die Übergriffe auf seinen Kollegen bestürzt.

„Es ist ein einmaliger Vorgang, der sich am Mittwoch im Parlament abgespielt hat!“ zeigt sicht Michael Weinwurm, Innungsmeister der Wiener Berufsfotografen entrüstet. In der Sondersitzung des Nationalrates wurde der freie Pressefotograf Georges Schneider vom SPÖ NR Christian Faul tätlich angegriffen. „Zumindest ist sein Name nicht Programm in Bezug auf seine handwerklichen Fähigkeiten!“ bemerkt Weinwurm.

Fauls Motiv war der Verdacht, dass der Pressefotograf seine Unterlagen fotografiert hätte. „Ich frage mich, reicht heutzutage schon ein Verdacht aus um gegen einen in der Branche tadellos und seriös arbeitenden Pressefotografen SO vor zu gehen? Solche Vorgehensweisen kenne ich nur aus halbdemokratischen bzw. autoritär gelenkten Republiken!“ fürchtet Weinwurm negative Auswirkung auf die Zusammenarbeit von Politikern und Fotografen.

Der Pressefotograf an sich erfüllt eine wichtige und zentrale Grundfunktion in der Kommunikation in modernen Demokratien. „Eine Behinderung in seinem Wirken stellt für mich eine schwerwiegende Verletzung der Pressefreiheit dar.“ stellt Weinwurm klar und fordert: „Das geringste was ich mir von Herrn NR Faul erwarte ist eine Entschuldigung und keine Bagatellisierung des Vorfalls!“

 

 

Der Standard: Faul-Übergriff

Der Standard: Eine "Raubersg'schicht" mit Kamera

Österreich: Das ganze Land spricht von Rüpel-Politiker

Kurier: Derweil sorgte der SPÖ-Abgeordnete Christian Faul in der Journalistenloge für einen Eklat.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.